Dienstag, 29. April 2008

Sydney + Weiterreise nach Western Australia

Die Tage in Sydney waren super schoen. Nach scheinbar fast einem Monat Regen schien bei uns 2 Tage die Sonne. So konnten wir diese schoene City in vollen Zuegen geniessen.



Am Freitagabend waren wir zum Abendessen bei der Familie Weingartner eingeladen (meinem Goetti). An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank fuer das superfeine Essen und den schoenen Abend! Am Sonntag reiste dann Mami bereits ab.


Am Montag sind ich und Joachim dann nach Perth geflogen. Dort haben wir gleich nach der Ankunft unseren 4WD Adventure Camper in Empfang genommen und sind gleich losgeduest. Erstes Ziel war natuerlich ein Supermarkt um uns mit allem Ueberlebenswichtigen wie Esswaren, Kerzen, Stirnlampe und WC Papier einzudecken.. :-) Danach steuerten wir einen schoenen Camping Platz in der Naehe der City an.


Unser Camper - man achte auf das Nummernschild.. :-))

Heute sind wir nun nach Cervantes, dem Tor zu den Pinnacles (skurile Steinformationen). Leider regnet es seit heute auch was das Zeug haelt. Wir hoffen sehr dass es morgen besser wird.

Ich danke nochmals allen fuer die lieben e-mails. Ich werde aber wohl nicht mehr dazu kommen diese zu beantworten. Wir sitzen im Moment gerade in einem Bottle-Shop (Alkohol-Shop) und zahlen einiges fuer den Internetzugang. Wir sind ausserdem schon froh, wenn wir ueberhaupt Natel-Empfang haben. Wir bitten also um Verstaendnis.. :-)

Freitag, 25. April 2008

Outback

Nach der ein bisschen anstrengenden Ankunft in Alice Springs wurden wir am nächsten Tag pünktlich um 05.55 Uhr in unserem Hotel abgeholt für unsere 3-tägige Outback-Tour.


1. Tag


Der Ort Ayers Rock ist ca. 450km von Alice Springs entfernt. Das heisst, diese Strecke wurde am ersten Tag bewältigt, mit einem Zwischenhalt bei einer Kamelfarm. Mehr als die Kamele interessierte uns dort eine zahme Dingo-Hündin welche sich auch streicheln liess.



Während der Weiterfahrt machte dann unser Tourguide irgendwann mal die Klimaanlage an, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass da keine kalte Luft kam sondern dass dies einfach die Belüftung sein musste. Als es dann immer heisser wurde im Bus ging ich zu Brice (Tourguide) und bat ihn darum, es kälter einzustellen. Er drehte irgendwas an einem Schalter und ich dachte nun ist’s gut. Aber es änderte sich nichts, im Gegenteil, es wurde immer wärmer! Wir schwitzten was das Zeug hält. Beim nächsten Zwischenstop für Toilette etc. sagten wir ihm nochmals dass es unglaublich heiss ist bei uns in den hinteren Reihen, und da merkte er plötzlich dass er die Heizung angestellt hatte und nicht die Klimaanlage! Puuuhhh! ;-)


Danach fuhren wir weiter zu den Kata Tjuta (Olgas), eine beeindruckende Ansammlung von runden Monolithen. Super schön!



Den Sonnenuntergang verfolgten wir in geraumer Entfernung vom Uluru. Beeindruckend, erst glänzt er in orange, dann in noch farbintensiveren und dunkleren Rottönen, bis die Farbe verblasst und alles schwarz wird. Am nächsten Tag war dann geplant den Felsen von der Nähe aus zu betrachten.



Dann fuhren wir zum Basis Lager in Ayers Rock. Die Zelte sahen von aussen aus wie diese auf Fraser Island, waren dann aber bei weitem nicht so komfortabel (kein Licht, keine Nachttischchen und keine Bettlaken). Wir hatten ja unsere Schlafsäcke mitgebracht und wir schliefen erstaunlich gut, wohl auch weil es zwar tagsüber sehr heiss war, nachts aber bis auf 15 Grad abgekühlt hat.


2. Tag


Um 05.15 Uhr war Tagwache! Ziel war es, den Sonnenaufgang direkt vor dem Uluru zu bewundern. War wunderschön. Danach marschierten wir um den Felsen und Brice erklärte hie und da etwas zur Tier- und Pflanzenwelt, Geologie und Mythologie. Es ist schwer die Schönheit und die Besonderheit dieses riesigen Monolithen zu erklären, man muss es fast selbst erlebt haben. Auch der rote Sand überall macht die Landschaft einfach einmalig.






Uluru nach Sonnenaufgang, der Mond ist auch noch zu sehen..


Am Nachmittag packten wir unsere Sachen und fuhren weiter zur Kings Creek Station, Ausgangspunkt für den Kings Canyon am nächsten Tag. Nach Sonnenuntergang kam ein wunderschöner Mond zum Vorschein, gross und dunkelgelb leuchtend stand er über unseren Zelten. Auch die Sterne liessen sich bestens bewundern.


3. Tag


Aufstehen um 05.00 Uhr!! Ufff… ZZZzzzzzZZzZZZZzzz.. ;-)

Die Fahrt zum Kings Canyon dauerte nicht lange und Brice erklärte uns, dass es entweder einen kurzen Marsch (1 Std.) oder einen langen Marsch (3 Std.) zu wählen gab. Der längere beinhaltete einen anstrengenden Aufstieg hinauf auf die Spitze des Canyon und dann rundherum bis ans andere Ende und der kürzere war ein Walk in der Schlucht. Wir wählten den kürzeren, nicht weil es uns zu anstrengend gewesen wäre, sondern weil Brice einfach immer einen mega Stress machte und uns hetzte. An der Infotafel war zu lesen, dass man für den langen Marsch mind. 3.5 Std. braucht, eher 4, er wollte aber in 3 Std. zurück sein und bis es dann wirklich los ging hätten wir nur noch 2 Std. u. 45 Min. Zeit gehabt. Wir hatten keine Lust in einem Affentempo den Berg raufzukrakseln und die Atmosphäre nicht geniessen zu können. So machten wir also den kurzen Walk im Tal und zurück. Ich und eine deutsche Frau aus der Gruppe entschieden uns dann, noch den Aufstieg auf die Spitze des Canyon zu machen um die Aussicht zu geniessen, dann aber auf denselbem Weg wieder runter zu klettern. Hat sich definitiv auch gelohnt, die Sicht in die Schlucht und auf die Landschaft rundherum war super.



Nachher hatten wir noch ein Highlight tierischer Art: Als wir auf die Gruppe warteten welche den langen Marsch gewählt hatte, hörte ich plötzlich einen Schrei einer Frau nicht weit entfernt. Ich rannte hin und da bahnte sich eine Schlange ihren Weg ins nächste Gebüsch, die Frau hatte sich nur erschrocken. Dachte mir gleich, das könnte eine Braun-Schlange sein, und der Guide einer anderen Gruppe bestätigte dies dann. Diese Schlange gehört zu den giftigsten der Welt, ihr Biss kann binnen weniger Minuten tödlich sein. Aber sie schlängelte sich ganz friedlich über den Fussweg und wir betrachteten sie mit der nötigen Vorsicht. Wow hatten wir eine Freude! :-)



Schliesslich kam dann die andere Gruppe punktgenau nach 3 Std. auch zum Bus zurück und Brice drängte sogleich zur Weiterfahrt. Warum auch immer, denn nächstes Ziel war lediglich ein Resort in der Kings Creek Station um dort zu Mittag zu essen (unsere selbstgemachten Sandwichs), und dies 1.5 Std. lang.


Dann traten wir die Heimfahrt an. Puuh hatte das Gefühl die endet nicht mehr, wir fuhren um die 6 Stunden!


Um 19.00 Uhr waren wir wieder im Hotel in Alice Springs und haben zuerst mal ausgiebig geduscht. Der rote Sand klebte überall! ;-)


Abschliessend bleibt zu sagen, dass es uns unheimlich gut gefallen hat im Outback in Zentralaustralien.


Nur leider war unser Guide dieses Mal nicht gerade toll, immer in einer Hektik, wusste alles besser, war ernst und wie schon angedeutet war alles immer bis auf die Minute geplant. Für alle die den Film Matrix gesehen haben, er erinnerte mich in Aussehen und Verhalten stark an Agent Smith ;-).

Sein Zeitplan musste aufgehen, sonst war er noch gestresster als sonst, d.h. am Morgen erinnerte er uns in regelmässigen Abständen wie viele Minuten wir noch bis zur Abfahrt haben, und dann liess er bereits 10 Min. davor den Motor des Busses laufen um sicher zu gehen dass wir uns auch beeilten. Und wenn wir dann Mal einen Moment der Gemütlichkeit geschaffen hatten wie z.B. als wir alle abends um das Feuer herum sassen, kam er und erinnerte uns daran, dass alles noch aufgeräumt werden sollte. Beim Rüsten des Gemüses für das Abendessen erklärte er Mami sie soll es auf seine Art machen, sonst schneide sie sich in den Finger.


Wir empfanden dies alles als recht störend, gerade in dieser einmaligen Atmosphäre sollte man die Zeit und die Ruhe haben, die schönen Eindrücke auf sich wirken lassen zu können. Irgendwie wünschten wir uns Alex von der Fraser Island Tour zurück. Der hatte alles so super organisiert gehabt und war mega nett. :-) Aber wir machten das Beste draus und lachten wenn möglich über das komische Verhalten von Brice.


So heute Mittag geht’s ab nach Sydney, wo das Wetter scheinbar im Moment noch trüb ist, ab Samstag aber besser werden soll. Wir sind gespannt.

Montag, 21. April 2008

Cairns - Great Barrier Reef - Reise nach Alice Springs

Version 2 (Habe Möglichkeit gefunden meinen Laptop ans Internet zu hängen ;-) )

Am Donnerstagnachmittag sind wir in Cairns angekommen. Eigenlich wollten wir einen längeren Stopp in Mission Beach machen, aber das Wetter war ziemlich übel und wir hatten irgendwie das Gefühl, dass bald ein Sturm aufziehen könnte. Also schauten wir uns dort nur kurz um und fuhren dann weiter. Übrigens haben wir dort per Zufall zwei Typen, welche mit uns auf der Whitsunday Segeltour waren wiedergesehen, und sie sollten auch nicht die letzten bekannten Gesichter gewesen sein welche wir in der Umgebung Cairns wieder getroffen haben, aber dazu später.

Wir kamen also in Cairns an und fragten uns wo wir übernachten sollten. Wir hatten ja für Samstag sowieso eine Reservation in einem Hotel, noch vom Reisebüro aus. Aber wir sind ja 2 Tage früher als vorgesehen in Cairns angekommen.

Nachdem wir uns ein paar Hotels angesehen hatten, entschieden wir uns, doch in dies Hotel zu gehen in welchem wir dann auch ab Samstag waren (es ist eben ein bisschen abgelegen vom City Center). Die Dame am Empfang entpuppte sich als echt blöde Kuh, zuerst erklärte sie uns den Weg zum Parking falsch bzw. zeichnte es falsch auf dem Lageplan ein (wir irrten auf dem grossen Gelände herum bis wir fast wahnsinnig wurden) und dann war in unserem Appartement nur ein Bett obwohl wir mehrmals betonten dass wir zwei Betten wünschen. Sie selbst glaubte uns am Telefon nicht, es musste erst jemand vorbeikommen um nachzusehen. Als dann feststand dass das Bett also wirklich 1 Bett ist (nicht teilbar) konnten wir unser Gepäck ins nächste Gebäude schleppen. Naja, Ärger beiseite, wir sind ja in den Ferien! :-)

Am Freitag gingen wir Cairns erkunden und wollten eine Diving-Tour für Samstag buchen. Muss also sagen, bin mega froh dass ich nicht Cairns gewählt habe für meinen Sprachaufenthalt – die Stadt hat mir jetzt gar nicht gefallen, irgendwie überhaupt kein Charme. Es hat zwar auch eine künstliche Lagune beim Meer vorne (braucht es auch, da der „Strand“ eine stinkende Sumpflandschaft ist bei Ebbe), aber die ist niemals so schön wie diese in Brisbane oder Airlie Beach.

Auf jeden Fall fanden wir einen guten Anbieter für meine gewünschten Tauchgänge am Barrier Reef (und Schnorcheln für Mami) und buchten dies gleich. Wir waren also schon voller Vorfreude für den nächsten Tag. Gleichzeitig hofften wir, dass das Wetter besser würde, es war nämlich seit Donnerstag sehr bewölkt und regnete von Zeit zu Zeit.

Gott sei Dank schien dann am nächsten Morgen die Sonne, und der ganze Tag war mehr oder weniger sonnig. Das Schnellboot war innert 1 Std. am Barrier Reef. Nach einer kurzen Einführung durch den Tauchguide konnte es auch schon losgehen.

Ich machte insgesamt 3 Tauchgänge und wir sahen wirklich schöne Korallen und Unmengen an farbigen Fischen. Mami sah beim Schnorcheln auch noch eine Schildkröte. War ein super Erlebnis!






Blubb... ;-)


Beim Rückweg hatte es leider ziemlich starken Wellengang, und mir wurde es trotz einigen Tabletten recht übel. Aber nach 30min Hinlegen ging’s dann wieder… :-)

Am Sonntag startete dann unsere Regenwald-Tagestour. Am Vormittag fuhren wir nach Port Douglas um dort nochmals einen Wildlife-Park zu besichtigen. Da hatten wir wieder die Gelegenheit die süssen Kängurus und Wallabys zu knuddeln. ;-)



Als Highlight empfanden wir übrigens die Strecke Cairns – Port Douglas, ist eine superschöne geschwungene Küstenstrasse. Erinnerte mich stark an den Highway No. 1 in Kalifornien, einfach noch mit extrem üppiger Vegetation.

Nach dem Tierpark ging’s weiter in die Tiefen des Regenwalds. Dort machten wir einen kurzen Walk und der Guide erklärte einiges zu Flora und Fauna.

Dann fuhren wir zum Cape Tribulation, ein Strand umgeben von dem schönen Regenwald dort.

Zum Mittagessen gingen wir in ein Resort direkt am Strand und trotzdem inmitten des Dschungels (sehr empfehlenswert für 2-3 Tage absolutes Nichtstun). Dort trafen wir dann unverhofft die beiden Schweizerinnen von der Fraser Island Tour wieder, welche dort für 2 Tage ausgespannt hatten.

Zum Schluss war noch eine Schifffahrt auf dem Daintree-River angesagt. Dort sind die gefrässigen „Salties“ (Salzwasser-Krokodile, Süsswasser-Krokis heissen „Freshies“ hier, finde diese Benamslung irgendwie süss ;-) ) heimisch und wir konnten auch einige kleinere Exemplare bewundern. Dann plötzlich lag da auf einer Sandbank sicher so ein 5-Meter-Viech und im Schiff ging ein Raunen durch die Menge! ;-) Man möchte sich lieber nicht vorstellen was passieren würde wenn man da schwimmen geht.. Auf diesem Cruise trafen wir dann noch ein englisches Pärchen wieder welches mit uns auf der Whitsunday Segeltour war.



Schönes Bächlein in Mitten des Regenwalds..


Dann ging’s wieder zurück nach Cairns. Während der Fahrt leuchtete uns auch noch ein strahlender Vollmond den Weg, einmalig.

Heute Vormittag ging unser Flug nach Alice Springs. Wir hatten glücklicherweise einen Fensterplatz, denn es war sehr interessant die Landschaft von oben zu betrachten. Nach einer knappen Stunde Flug (der gesamte Flug dauerte 2.5 Std.), sah es komplett anders aus als noch in Cairns! Die üppige, satt-grüne Vegetation war wie verschwunden und stattdessen sah es trocken und nach Buschlandschaft aus. Nach weiteren 30min kam plötzlich wie eine „Grenze“, rechts noch Büsche oder so was, und links davon nur noch Wüste, mit der klassischen roten Erde. Sehr eindrücklich. Dieser Kontinent ist wirklich vielseitig.

In Alice Springs angekommen, wollten wir uns ein Taxi zum Hotel schnappen. Diese Idee hatten auch ca. 20 weitere Leute. Wir dachten zuerst, kein Problem, wir sind ja am Flughafen und da hat’s immer eine Menge Taxis. Denkste. Wir kamen nach einer Stunde Warten in der glühenden Sonne und bei 30° im Schatten zum Schluss, dass der Taxicorps von Alice Springs aus 3-4 Taxis bestehen musste. Denn während dieser Stunde kamen gerade mal diese Anzahl von Taxis um Leute aufzunehmen, und dies trotz mehrmaligem Anrufen bei der Taxifirma. Ich beschwerte mich bei einem Flughafenmitarbeiter und der rückte völlig unverhofft eine Nummer einer privaten Taxifirma raus (er hätte ja von selbst der wartenden Menge einen Tipp geben können). Ich rief da an und Simsalabim, nach 5min stand ein netter Chauffeur da welcher uns zum Hotel fuhr.

Puuuuhh. Da sind wir jetzt und müssen morgen ganz schön früh aus den Federn. Um 05.55 Uhr werden wir abgeholt für unsere 3-tägige Uluru/Ayers-Rock Tour. Sind schon sehr gespannt, wir haben uns auf jeden Fall schon ein Fliegennetz besorgt welches wir uns über den Kopf ziehen können, da uns von mehreren Seiten schon gesagt wurde, dass die Fliegen im Redcenter eine riesen Plage sind. Die kriechen scheinbar zu dutzenden in Ohren, Nase und Augen.. wääh!

Mittwoch, 16. April 2008

Billabong Sanctuary & Townsville

Heute Vormittag besuchten wir das Billabong Sanctuary (Zoo mit einheimischen Tieren). Anders als in Brisbane hatte es hier noch Krokodile. Hoffe irgendwie dass ich so einem Viech nie in der Wildnis begegne!



Ausserdem hüpften auf dem Gelände frei Kängurus und Wallabys rum. Sooo herzig! :-) Eines hatte noch ein Kleines im Beutel drin...



Dann nutzten wir noch die Chance, einen Koala bzw. ein Krokodil in den Händen zu halten. Uiiii das Kroki fühlt sich an wie eine lebendige, warme Ledertasche! ;-)






Wir haben uns nun für eine Nacht in Townsville einquartiert. Zuerst habe ich mir überlegt, einen Tauchgang zu einem Schiffwrack zu machen welches hier in der Nähe beim Great Barrier Reef auf Grund liegt, aber das Wetter hat heute umgeschlagen (es ist bewölkt und regnet von Zeit zu Zeit), der Ausflug kostet sehr viel und wenn man weniger als 15 Tauchgänge vorzuweisen hat (wie ich), dann muss man zusätzlich noch einen Tauch-Guide bezahlen.
Zudem gefällt es uns in Townsville irgendwie nicht, ist eine merkwürdige, z.Z. wie ausgestorbene Stadt. Daher haben wir beschlossen, morgen bereits den Weg nach Cairns in Angriff zu nehmen, evtl. mit einem Zwischenstop in Mission Beach. Dann kann ich mich dort noch in Ruhe nach einem geeigneten Tauchausflug umsehen.

Dienstag, 15. April 2008

Whitsundays Segel-Trip

Heute am späteren Nachmittag sind wir von unserem 2-tägigen Segeltrip zurückgekommen. War meeega! Am ersten Tag besuchten wir nochmals den Whitehaven Beach, dieses Mal aber am anderen Ende. Und es war kein Mensch ausser uns da!! Riesen Strand nur für uns alleine...






Nacher gings ab zu einem Schnorchel-Spot, bin da aber nicht ins Wasser, da es mir ein bisschen übel war.. war kurz in der Kabine um mich umzuziehen, da hat mir das Geschauckel doch gleich ein bisschen zugesetzt.. urks.. ;-) Hat sich dann aber wieder gelegt. Für die Nacht haben wir in einer schönen Bucht angelegt. Geschlafen haben wir nicht schlecht aber auch nicht super. War halt unsere erste Nacht auf einem Boot, in einer doch sehr engen Kabine in welcher man sich fragen musste ob man nun am Besten zuerst kopf- oder fusswärts ins Bett einsteigt.. :-) Wenn man im Bett liegt dann spürt man nur dass es ein bisschen schwankt, aber fühlt sich an wie wenn einem jemand in den Schlaf wiegt.


Schöne Abendstimmung...

Am nächsten Tag gings dann nochmals zum relaxen an den Whitehaven Beach und danach wieder zu einem Schnorchel-Spot. Dieses Mal war ich auch dabei. War viel besser als am Samstag beim Tagesausflug. Habe richtig schöne Korallen und Fische bewundern können. Im Gegensatz zu den Malediven sind hier die Korallen noch richtig schön farbig und zum Teil riesig.


Ab geht's..!

Die restliche Zeit verbrachten wir damit auf Deck in der Sonne zu liegen und es einfach zu geniessen. Wir waren eine tolle Gruppe à 12 Leute (inkl. 2 Crewmitglieder) von England, Italien, Irland, Frankreich und natürlich der Schweiz.. ;-)


Unser Segelboot, die "Iceberg"

Morgen gehts weiter nach Townsville. Lange können wir da aber nicht verweilen, am Samstag müssen wir bereits in Cairns unser Auto abgeben, und dann gehts nach einer Regenwald-Safari am Sonntag ab ins Outback am Montag - Jupiii Uluru wir kommen! ;-)


P.S: Mussten vorher der Assistance des Autos anrufen, da es nicht mehr angesprungen ist!! *schweiss von der stirn wisch*, zum Glück kam gleich nach 30min jemand. Die Batterie war alle. Keine Ahnung ob's unsere Schuld war... glaube nicht! ;-)

Sonntag, 13. April 2008

Airlie & Whitehaven Beach

Am Freitag Nachmittag sind wir, mit einem kurzen Zwischenstop in Mackay, in Airlie Beach angekommen. War eine lange und anstrengende Fahrt aber nachdem wir das Hotel bezogen und einen ersten Eindruck von dem schmucken Örtchen welches direkt am Meer liegt bekommen hatten, waren die Strapazen schnell vergessen...



Am nächsten Tag machten wir einen Tagesausflug zu den Whitsunday Inseln. Erstes Ziel war Whitehaven Beach, der berühmte endlos weisse Sandstrand auf einer der Eilande. Dort wurde von der Crew ein BBQ vorbereitet und währendem wir diesen dann verzehrten, kam uns noch ein 2m langer Waran besuchen der scheinbar auch Hunger hatte.. :-)








Traumhaft schön...

Danach konnten wir noch ein wenig Schnorcheln gehen. Allerdings im Beinahe-Tauchanzug, da die gefährlichen Stingers (Quallen) in diesen Gewässern heimisch sind. Es hat übrigens auch Haie, als ich mich erkundigt habe ob's denn gefährlich ist, zuckte die von der Crew mit den Schultern und sagte, yes maybe.. sehr beruhigend!!


Hallo, ich komme in Frieden...! ;-)

Wir sahen tolle Korallen und viele farbige Fische. Vom Schiff aus haben wir auch riesige Wasserschildkröten gesehen. Wir waren allerdings nicht am Barrier Reef, das wäre noch weiter draussen gewesen und lag für einen Tagesausflug nicht drinn. Werde dann aber in Cairns wohl mal einen Augenschein davon nehmen, habe schliesslich einen Tauchschein! ;-)
Heute haben wir uns einfach mal an den Strand, bzw. die künstliche Lagune (ähnlich wie in Brisbane South Bank), in die Sonne geschmissen und sind faul herumgelegen. Das Wetter ist herrlich zur Zeit.
Für morgen haben wir einen 2-Tages-Segeltrip um die Whitsundays gebucht. Ich hoffe nur ich werde nicht seekrank!! ;-)

Donnerstag, 10. April 2008

Rockhampton - Cultural Center & Capricorn Caves

Heute Vormittag besuchten wir wie geplant das Dreamtime Cultural Center über die Aboriginies. War sehr interessant. Bei der gut zweistündigen (!) Führung wurde uns vieles über das Leben und die Kultur der Ureinwohner Australiens näher gebracht. Zum Schluss konnten wir noch üben Boomerang zu werfen; ich scheine ein Naturtalent zu sein, gleich der erste Wurf kam zu mir zurück! :-)


Didgeridoo-Demonstration des Tourguides

Am Nachmittag gingen wir zu den Capricorn Caves (Kalksteinhöhlen und -gänge). Auch dieser einstündige geführte Rundgang hat uns sehr gefallen. In der grössten Höhle kann man sogar eine Heiratszeremonie abhalten (es hat Kirchenbänke darin). Damit wir auch wussten wie es sich vor gut hundertfünfzig Jahren anfühlen musste, als der erste Mensch die Höhlen betrat, suchten wir uns den Rückweg ins Freie mit nur einer Kerze in der Hand. Sehr aufregend :-)







Nun haben wir uns noch am Pool des Motels in die Sonne geschmissen (wir haben super Wetter Jupiii :-) ) und übernachten noch einmal in Rockhampton bevor es morgen weiter geht. Wahrscheinlich fahren wir gleich bis Arlie Beach, dem Tor zu den Whitsundays, durch und quartieren uns da für die paar kommenden Tage ein. Eine Segeltour haben wir noch nicht gebucht, wir werden uns das vor Ort genauer ansehen.

Mittwoch, 9. April 2008

Fraser Island

So, endlich mal wieder Internet- und Natelempfang! ;-)
Also mein Mami ist am letzten Freitag heil in Brisbane angekommen. Ich konnte ihr Brisbane nur kurz zeigen denn am nächsten Tag um 10.00 Uhr mussten wir bereits unser Mietauto abholen. Wir sind nun in einem Toyota Camry unterwegs, recht komfortabel!

Unser nächstes Ziel waren die Glasshouse Mountains, skurile vulkanische Felsen welche hier und da aus dem feuchten Grün rundherum aufragen und sehr an Jurassic Park erinnern.



Dann machten wir noch einen kurzen Zwischenhalt in Noosa, einem kleinen schmucken Ort mit einem schönen Strand, um dann auf direktem Weg unser eigentliches Ziel, Hervey Bay, anzusteuern.
Von dort aus startete dann am Sonntagmorgen unsere 3-tägige Tour nach Fraser Island. Diese gigantische, 120km lange und 15km breite Sandbank entstand durch die Brandungsströmung über Tausende von Jahren.

Wir wurden um 07.55 Uhr abgeholt von unserem Touroperator Alex. Uns wurde schnell klar, dass dies abendteuerliche 3 Tage werden würden. Alex ist der Inbegriff eines typischen Australiers. Voll cool und locker drauf. Allerdings spricht er auch im ultraschnellen und vernuschelten Aussie-Slang, sodass es uns kaum möglich war, mehr als ein paar vereinzelte Worte aus seinen Erzählungen aufzuschnappen. Auf jeden Fall waren seine 3 Lieblingssätze "No worries!", "No dramas!" und "Rodeo, off we go!". Letzteres war dann auch Programm: Nach den ersten paar Kilometern "Rodeo-Fahrt" im 4x4 Safari-Truck (umfunktioniertes Armeefahrzeug) dachte ich mir, also entweder hält dieses Gefährt extrem viel aus oder es zerfällt in den nächsten Stunden in seine Einzelteile! Der fuhr wie ein Verrückter!! ;-) Aber irgendwie machte das extrem viel Spass..! Einmal rammte er einen Baum und zuerst sah es danach aus, als wäre alles noch heil. Beim Rückweg fanden wir dann aber noch ein Teil der Abdeckung des Daches. Wir gaben es ihm und er meinte "Oh thanks, no worries!" ;-)

Nun zur Insel:
Am ersten Tag machten wir einen kurzen Marsch durch den Regenwald. Und wie es sich für einen Regenwald gehört, fing es genau 2 Minuten nachdem wir aus dem Auto gestiegen sind kräftig an zu regnen. Natürlich hatte ich da meinen Regenschutz noch im Auto gelassen, und dieses war schon weitergefahren.. aber man lernt! ;-)



Auf Fraser Island gibt es über 50 Süsswasser Seen. Wir besuchten im Laufe der 3 Tage ein paar davon und konnten immer ein Bad nehmen falls wir wollten. Ausser ein paar Schildkröten und Fischlein trifft man dort praktisch keine Lebewesen an. Im Gegensatz zum Meer: es wird dringend davon abgeraten schwimmen zu gehen, es hat kräftige Strömungen und viele Haie, die auch gern mal einen Menschen vernaschen.
Auf verschiedenen Aussichtspunkten konnten wir die Weite der Insel erkennen und bewundern. Die restliche Zeit wurden verschiedene Sehenswürdigkeiten wie Süsswasserquellen, ein Schiffwrack und bunte Sandklippen bestaunt.






Auf Fraser Island wird vor allem vor den Dingos gewarnt, welche frei auf der Insel leben. Scheinbar sind die Tiere durch ständiges Füttern der Touristen teilweise aggressiv geworden und haben vor Jahren einen 9-jährigen Knaben getötet. Auf vielen Schildern wird darauf aufmerksam gemacht, dass man immer mind. zu zweit unterwegs sein soll und die Tiere nicht füttern soll. Wir haben am ersten Tag vom Auto aus 2 Dingos gesehen und danach am letzten Tag nochmals einen am Strand.



Übernachtet haben wir in einem Camp. Uns standen komfortable 2-er Zelte zur Verfügung welche innen mit Holzboden und Betten ausgestattet waren. Gekocht hat Alex (und zwar sehr gut!) und danach sass man noch gemütlich im Aufenthaltszelt und unterhielt sich. Wir waren eine Gruppe von 16 Personen, darunter auch 2 Schweizerinnen.
Und so gingen diese 3 Tage vorbei wie im Flug, wir sind uns einig, Fraser Island hat sich gelohnt!


Unsere Gruppe. Ganz links ist Alex ;-)

Nun sind wir bereits in Rockhampton. Morgen planen wir in das Dreamtime Cultural Center dort zu gehen, ein kulturhistorisches Zentrum über die Ureinwohner Australiens.
Danach gehts dann stetig weiter Richtung Norden, nächstes grosses Ziel sind dann die Whitsunday Islands. Falls immer möglich (falls Internetverbindung vorhanden) geht die Doku weiter.. :-)


P.S.: Die Bilanz von Alex' dynamischen Fahrens war übrigens: abgebrochener Spiegel, kaputte Scheibe, Dellen und Beulen auf der hinteren oberen Seite, defekter Scheibenwischer und zu guter Letzt flog ihm am Ende des Trips noch die Sonnenblende entgegen.. ;-)

Dienstag, 1. April 2008

Roma Park & Brisbane by night

Am Montag war das Wetter nochmals richtig schön (das erste Mal seit ich in Brisbane bin, dass es wolkenlos war). Diesmal wollten wir nach der Schule in den Roma Park, das ist der grösste Park in Brisbane und wurde in den 80er für die damalige Expo erschaffen. Ist wirklich schön gemacht mit kleinem See, orginellen Wasserläufen, vielen Blumen und verschiedenen Pflanzen.





Danach beschlossen wir, uns im Apartement eines Schulkollegen etwas zu kochen. Nicht zuletzt, um die geniale Aussicht von seinem Balkon aus zu geniessen. Er wohnt gleich neben dem Brisbane-River in einem Hochhaus, unmittelbar neben der Story-Bridge (Sinnbild Brisbanes) und der "Skyline" der Stadt (jaja bi de Credit Suisse mues mer schaffe, die zahlet eim so Gspäss!! ;-). Leider sind die Fotos in bisschen verwackelt, meine Kamera ist leider nicht die Beste...








Morgen nach der Schule machen wir nun den Abschieds-Barbecue in meinem Share House. Am Freitagmorgen werde ich dann bereits mein Zimmer dort verlassen und mein Gepäck im Hotel abgeben.
A propos Gepäck: Heute habe ich schon mal die Sachen gepackt, welche ich bis am Wochenende nicht mehr brauche, auch um mal abzuchecken, ob ich überhaupt eine reale Chance habe, meinen Kram in den Koffer zu bringen (nach ca. 5 Shopping-Touren..!) ;-) Aber sieht gar nicht mal so schlecht aus. Habe für Sydney sowieso nochmals eine Reisetasche gekauft gehabt, die kann ich jetzt wunderbar gebrauchen. :-))

Heute war übrigens der "Brisbane Freeze Day": Um punkt 13.00 Uhr, mit dem Glockenschlag der Kirchenuhr, "froren" um die 200 Leute auf der Queen Street Mall (Haupteinkaufs-Meile Brisbanes) für 5 Minuten ein: http://www.youtube.com/watch?v=0-SmQVQRkSI
Zweck der Übung? Weiss ich auch nicht genau, mir wurde gesagt, dass die Aktion keinen wirklichen Hintergrund hat, also denke ich: Just for fun! ;-) Ziemlich durchgeknallt...!