Freitag, 22. August 2008

The Dog (Insider: Doooog, oder Doggg ;-))

Ich chas sälber chum fasse, im Oktober bechöme mir en meeega härzigi Mops-Welpin (Hündin.. ;-). Eigentli chönnte mir sie scho Endi September ha. Aber i cha denn kei Ferie neh, ond i mues aso scho e Wuche diheime sii wenn das Baby bi eus izieht! :-) Mer freuet eus unändlich well mer eus jetzt scho länger Gedanke gmacht händ wäge eme Hund und mers jetzt doch chönd it Realität umsetze.. jupiiii :-)))



Soooo sweeeeet :-)

Sonntag, 18. Mai 2008

Singapore

Unsere letzte Station: Singapore. Wir waren beide noch nie in Asien (man lasse den unfreiwilligen Stopp von Joachim in Neu Dheli mal beiseite... ;-) ). Viel haben wir noch nicht gesehen, jetzt gehts dann los auf den Hopp-On-Hopp-Off Bus.



Dies wird unser letzter Eintrag sein bevor wir zurück in die Heimat reisen. In gut 12 Stunden geht unser Flug zurück nach Zürich.

*heul* ;-)

Danke an alle, die unserem Abenteuer beigewohnt haben!

See ya in Switzerland!



Tanja & Joachim

Broome 2. Teil - Perth

Wie schon erwähnt gaben wir unseren Camper am Montag, 12. Mai, in Broome zurück. Also am liebsten hätten wir ihn ja behalten und mit in die Schweiz genommen! ;-) Hat wirklich super Dienste geleistet und war sehr komfortabel.

Ab Montag hatten wir ein Zimmer im luxuriösen Cable Beach Club Resort in Broome. Wir genossen die entspannte Atmosphäre in diesem schönen Hotel. Ausserdem war jetzt gleich der ca. 4km langen Cable Beach vor der Haustüre. Tagsüber war es aber sehr heiss, so dass wir erst nach 16.00 Uhr an den Strand gingen um dann eine Stunde später den wunderschönen Sonnenuntergang zu bewundern. Ausflüge machten wir keine mehr, wir liessen einfach nur die Seele baumeln.


Cable Beach



Aussicht vom Hotelrestaurant

Am Mittwoch flogen wir dann weiter nach Perth. Für den ersten Tag planten wir die Stadt zu erkunden und für den zweiten buchten wir eine Fähre zu Rottnest Island, einer nahegelegenen Insel.

Das Wetter meinte es leider mal wieder nicht so gut mit uns. Am Donnerstag regnete es fast pausenlos. Laut Wetterbericht sollte der nächste Tag besser werden, was wir auch schwer hofften wegen unserem Ausflug.

Am Freitag dann zeigte sich der Himmel bewölkt und wir hofften, dass sich diese Wolken ja vielleicht noch während des Tages auflösen. War leider nicht der Fall. Zudem war es mit um die 19 Grad recht kühl.

Aber wir machten das Beste draus und packten uns warm und regensicher ein. Wir hatten Velos gemietet um die Insel zu erkunden. So düsten wir los und sahen uns die Buchten, Leuchttürme und Seen an. War trotz dem Wetter echt toll (hätte die Sonne geschienen hätten wir uns vielleicht sowieso tierisch verbrannt da wir um die 4 Stunden Velo gefahren sind).


Kilometerlange Strassen praktisch für uns alleine (Rottnest Island ist autofrei)



Um 16.00 Uhr ging dann unsere Fähre zurück zum Festland.

Am nächsten Tag mussten wir sehr früh aufstehen, da unser Flug nach Singapore um 07.35 in der Früh startete... gäääähn.. :-)

Sonntag, 11. Mai 2008

Broome

Gestern Abend sind wir bereits in Broome angekommen. Eigentlich haetten wir erst am Montag hier sein muessen um das Auto zurueckzugeben, aber als wir unseren Reisefuehrer studierten und lasen, dass Broome ein Highlight des Westens sein soll, beschlossen wir, bereits am Sonntag hier zu sein.
Eigentlich wollten wir ja vom Samstag auf den Sonntag die Zeit am Eighty-Mile-Beach verbringen. Jedoch war zu unserem Erstaunen der Zugang zum Strand nicht moeglich, resp. nur an zwei Orten (Campingplaetzen) waehrend 600km! Der Erste war ein superschoener Campingplatz direkt am Meer, aber waeren wir da geblieben, haetten wir am Sonntag wieder um die 5 Stunden nach Broome fahren muessen. Der zweite Spot hat uns dann nicht gefallen, darum beschlossen wir, direkt bis nach Broome durchzufahren.
Waehrend der Fahrt wurden wir dann noch mit dem schoensten Sonnenuntergang den wir je gesehen haben belohnt! Es sah aus, als wuerde der riesige Horizont (es hatte weder Huegel noch Baeume) in Flammen stehen. Zum dunkelroten Horizont mischten sich Farben wie violett, pink und verschiedene Blautoene.

Heute erkunden wir nun Broome und schwitzen bei ueber 30 Grad und wolkenlosem Himmel. :-)

Tom Price bis Port Hedland

Am Mittwochnachmittag, 07. Mai, kamen wir nach einer Tagesfahrt (ca. 700km) in Tom Price, einer Minenstadt etwas im Landesinneren, an.


Endlose Strassen...



Unser Camper neben einem der unzaehligen Roadtrains die im Westen ueber die Highways donnern.

Wir erkundigten uns über den Nationalpark und suchten uns danach ein Plätzchen auf einem Campingplatz. Dort trafen wir auf ein anderes Schweizer Pärchen, welches uns wärmstens empfahl, am nächsten Morgen auch an einer geführten Tour durch die ansässige Eisenmine teilzunehmen. Wir entschlossen uns, unsere Planung kurzfristig ein wenig zu ändern und auch mitzugehen.

Also standen wir am nächsten Morgen vor dem Visitor Center von Tom Price und wurden mit Schutzbrillen und Helmen ausgestattet. Die Tour war sehr eindrücklich, kaum vorstellbar was für grosse Maschinen hier den Berg abfräsen und das Material abtransportieren. Wir erfuhren unter anderem, dass das Erz auf Eisenbahnwagons verladen wird, und solch ein Zug kann gut und gerne schon mal eine Länge von 2.5 Kilometern erreichen.



Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Karijini National Park und erkundeten die erste Hälfte. Wir sahen riesige Schluchten mit kleinen Tümpeln und Bächen in der Tiefe. Auch hier war das Farbspiel zwischen dem stahlblauen Himmel, dem Grün der Pflanzen und dem Rot der Erde und der Felsen einfach traumhaft.Für die Nacht quartierten wir uns auf dem einfachen Camping-Ground im Park ein. Die Dame am Empfang machte uns noch darauf aufmerksam, dass wir keinen Müll, Esswaren oder unsere Schuhe draussen herumliegen lassen sollen, da sich sonst nachts die Dingos darüber hermachen würden. Am Abend dann lauschten wir gespannt ob wir etwas hören, war aber nicht der Fall. Aber plötzlich so um Mitternacht heulten und jaulten die was das Zeug hält! ;-)





Für den nächsten Tag hatten wir eine kleine Wanderung durch eine der Schluchten geplant, in welcher es nebst Wasserfällen auch kleinere Wasserpools zum Baden gibt. Uns klappten einfach nur noch die Kiefer runter bei dem Anblick dieser wunderschönen Landschaft. Der Wandertrail schlängelte sich durch abgebrochenen Felsen, Wiesenlandschaft und manchmal hatten wir wie das Gefühl wir seien im Urwald durch die üppige Vegetation. Immer wieder musste ein Bächlein überquert werden und in regelmässigen Abständen war ein kleiner Wasserfall zu bewundern.







Das Highlight schlechthin war aber zum Schluss ein Wasserfall, welcher in einem kleinen, glasklaren Pool mündet. Dort nahmen wir ein super erfrischendes Bad. Einfach herrlich!!





Der Aufstieg danach war kurz und nach einer kleinen Zwischenmahlzeit fuhren wir weiter mit dem Ziel am frühen Abend in Port Hedland anzukommen.

Diese Stadt würde sicherlich keinen Preis für die schönste Stadt des Westens erhalten. Port Hedland ist eine Industriestadt mit rund 4'500 Einwohnern. Hier dominieren Road-Trains, Eisenbahnen, Strommasten und eine karge „soweit das Auge reicht“ Ebene. Imposant ist hier der Hafen mit den riesigen Schiffen, die unter anderem das Erz verladen.